Natur


"Auswilderung eines Uhus am Stillfüssel"

Ein Beitrag des Magazins "fact" vom 13. September 2017. Was ist geschehen? Nach der Zerstörung eines Bruthorstes im Frühjahr 2017 war ein Uhu-Küken aufgefunden worden, welches zunächst in Pflege genommen worden war. Es begann eine unwahrscheinliche Geschichte, die jetzt zu ihrem vorläufigen 'guten Ende' gefunden hat.


"Naturschützer weisen geschützte Schwarzstorchpaare rund um den Kahlberg nach!"

Ein ausführlicher (und wahrlich faktengesättigter) Bericht des Magazins "fact" vom 7. September 2017, der sich mit der Situation des Naturschutzes im südlichen Odenwald beschäftigt. Die Windkraftindustrie bedeutet nach dem Urteil von Fachleuten eine "artenschutzfachliche Katastrophe für den Schwarzstorch"! Nicht weit entfernt vom hier in Rede stehenden Kahlberg - am ca. 15 Km südlich davon gelegenen Stillfüssel - ist es "mit der Harmonie zwischen Gegnern (der Windkraftindustrie) und Polizei vorbei". Siehe hierzu auch: "Wasserwerfer und Polizeikessel gegen friedliche Demonstranten".


"Offener Brief an den Landes-Naturschutz-Verband (LNV) in Sachen 'Faktencheck Windenergie'"

Im Titel des von der Bundesinitiative VERNUNFKRAFT in Baden-Württemberg veröffentlichen Briefs heißt es: "Der Landesnturschutzverband wird zum politischen Sprachrohr einer Energiegewinnung aus der lebendigen Natur". Die Kritik zielt darauf ab, dass sich der LNV von seinem eigentlichen Ziel und Zweck - dem Naturschutz - abgewendet und der Windkraftindustrie angedient hat. --- Der offene Brief kann als Download eingesehen werden. Eine Pressemitteilung finden Sie (hier).


"Windenergie: Gutachten-Check belegt (erhebliche!) Mängel!"

Nabu, BUND und LNV habe die artenschutzrechtlichen 'Gutachten' (oder eher: Schlechtachten?), insbesondere aus der Zeit der Jahresend-Rallye 2016, einer stichprobenartigen Überprüfung unterzogen ... mit geradezu katastrophalem Ergebnis! Legt man einerseits zugrunde, dass die genannten Naturschutzverbände der Windkraftindustrie grundsätzlich nicht ablehnend, oft genug stattdessen wohlwollend gegenüberstehen, und berücksichtigt man andererseits auch, dass diese 'Gutachten' von den jeweiligen Investoren beauftragt werden, für ihre Arbeit aber kein Qualitätsnachweis verpflichtend vorgegeben ist, dann nimmt es nicht wunder, dass hier ein Eldorado von (gekauften) Gefälligkeitsgutachten entstanden ist! Diese Schlamperei muss Konsequenzen haben, die über die bloße Überprüfung dieser 'Gutachten' deutlich hinausgeht! --- Dieser 'Eklat' findet sich - zeitlich rein zufällig - zusammen mit der anstehenden Veröffentlichung des jüngsten Rechtsgutachtens zum Artenschutz, welches unser Landesverband in Auftrag gegeben hat. Das Ergebnis, auf den Punkt gebracht: Die baden-württembergischen Verwaltungsvorschriften des sog. Windenergieerlasses sind hinsichtlich sog. Ausnahmen vom Tötungsverbot der geschützten Vogelarten zweifelsfrei EUROPARECHTSWIDRIG! --- Siehe hierzu auch (hier), (hier) und (hier).


"Nahe der Natur ..."

Ein gutes Beispiel für eine hervorragende Verbands- und Pressearbeit liefert hier die "Naturschutzinitiative", die einen monatlichen "Newsletter" herausgibt (hier verlinkt: September 2017). Es ist vieles für viele darin enthalten, die Lektüre lohnt sich!


"Der Gegenwind der frisch Zugezogenen"

Ein Bericht der "Stuttgarter Zeitung" vom 10. August 2017. Mit den im Titel genannten "frisch Zugezogenen" ist ein Milan-Pärchen gemeint, welches die Planung eines sog. Windparks im Kreis Sigmaringen zu Fall brachte. Nun fragen sich die enttäuschten Möchtegern-Profiteure: "Wo kam es nur her?" Klare Sache, es wurde auf jeden Fall manipuliert und möglicherweise sogar bestochen. So tief sind wir gesunken ...


"Massiver Konflikt zwischen geplanten Windkraftanlagen und dem Artenschutz"

Ein Bericht des Magazins "fact" vom 26. August 2017, der es in sich hat! Prof. Dr. Michael Wink, Direktor des "Instituts für Pharmazie und molekulare Biotechnologie, Abteilung Biologie der Universität Heidelberg", prüft die Beobachtungen der Naturschützer im Bereich "Stillfüssel" (Odenwald) und kommt zu dem Schluss, dass "für die Planungen zum Windenergiepark Stillfüssel eine ornithologische und artenschutzrechtliche Erfassung nur oberflächlich durchgeführt wurde!" Und weiter: „Aus artenschutzrechtlicher Perspektive müssten die angelaufenen Arbeiten sofort gestoppt werden, denn sie stellen einen Verstoß gegen §44 BNatSchG dar!“ --- Wie werden solche Konfliktfälle wohl behandelt werden, wenn zu Beginn des Monats September 2017 das jüngste Gutachten unseres Landesverbandes veröffentlicht werden wird, welches eindeutig (!!) nachweist, dass die im Landes- und Bundesrecht getroffenen Ausnahmeregelungen vom individuellen Tötungsverbot europarechtswidrig sind?


Eine Schweizer Internetplattform "informiert gegen Volksverdummung"!

In der Selbstbeschreibung heißt es: Natuurinsel stellt auf dieser Plattform kritische Betrachtung zu Themen an, die aus wirtschafts- und strategiepolitischen Gründen die Öffentlichkeit hinters Licht führen sollen. Durch die bewusste Täuschung und Entmündigung der Öffentlichkeit, werden auf breiter Basis einseitige Interessen zum Schaden der Allgemeinheit durchgesetzt. Insbesondere handelt es sich um Wahl- oder Leistungsversprechen mit dem Ziel der Vorteilsnahme und dem Machterhalt von missbräuchlich erworbenen Privilegien. Aktuell wird Natuurinsel zu folgendem Thema Stellung nehmen:

Klimawandel, CO2-Ausstoss
Regenerative Energiewende
Medien für die Mainstreampolitik


Über die Gefährdung des Schwarzstorchs durch WKA!

Eine erschütternde Fotodokumentation der "Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Westpfalz", der es Ende Juli gelang, zu beobachten, wie unerfahrene Jungstörche sich einer Windkraftindustrieanlage nähern und dabei in größte Gefahr geraten. Das Fotomaterial belegt eindeutig, dass die Jungvögel bei anderen Windverhältnissen keine Chance gehabt hätten! Die Schlussfolgerung lautet, dass die nötige Lernerfahrung wohl häufig mit dem (frühen) Tod bezahlt wird. Siehe auch (hier).


"Bundesinitiative 'Waldschutz' gegründet!"

Im Text der hier verlinkten Mitteilung heißt es: "Ein Dachverband der Waldschutz-Bürgerinitiativen aus dem gesamten Bundesgebiet hat sich Anfang Juli 2017 in Darmstadt (Hessen) gegründet. Nach Ansicht der Bundesinitiative ist im deutschen Wald „eine neue und sehr gefährliche Entwicklung erkennbar.“ Seit den Reformen der Landesforstverwaltungen sei zunehmend eine „holzfabrikmäßige“ Nutzung der Wälder vor den Gemeinwohlfunktionen in den Vordergrund gerückt." --- Die Gründung der "Bundesinitiative Waldschutz" ist eine erfreuliche Nachricht! Wir wünschen dem Verband, dessen Wirken sich mit dem unseren vielfältig überschneidet, viel - und vor allem auch: einen recht schnellen - Erfolg!


"Biologen raten von Windkraft ab"

Ein Bericht des "Mannheimer Morgen" vom 26. Juli 2017. Zum Inhalt: Die Bedrohung der Vogelwelt und der Fledermäuse steht im Mittelpunkt des Plädoyers der beiden Biologen Marcel Münderle und Andreas Arnold, die auf Einladung der FDP zu Gast in Schriesheim a. d. Bergstraße waren.


"Windiger 200-Meter-Bluff"

Ein Bericht des Nachrichtenmagazins "fact" vom 27. Juli 2017, der sich mit einem Mahnruf der "Schutzgemeinschaft Odenwald" (SGO) auseinandersetzt. Der Sicherheitsabstand von WKA zur Wohnbebauung sowie das Maß der Landschaftsbelastung durch die Errichtung von WKA würden zu niedrig angesetzt, da immer größere Höhen angepeilt und technisch realisiert würden.


"Gefangen im Windrad"

Ein Bericht aus "Tichys Einblick" vom 15. Juni 2017, der sich mit dem politischen Hickhack um die "Aufweichung des Tötungsverbots im Bundesnaturschutzgesetz" befasst. Es ist erschreckend, welchen Einfluss die (ideologisch getarnten) Finanz-Profiteure der Windkraftindustrie auf die Gesetzgebung des Bundes und somit indirekt auf die Anwendung oder Nichtanwendung des Grundgesetzes sowie des Europarechts (Stichwort: Vogelschutz-Richtlinie!) gewonnen haben! Man fühlt sich erinnert an jene fatalistische Devise im alten Rom, welche lautet: Vae victis! Wehe den Besiegten!


"Von wegen Naturschutz: Grüne Landschaftsfresser"

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Fritz Vahrenholg, Alleinvorstand der "Deutschen Wildtier Stiftung", und Michael Miersch, Geschäftsführer für Bildung und Kommunikation daselbst. Es handelt sich bei dieser Arbeit um eine ausführliche Darstellung der zerstörerischen Wirkungen der sog. Energiewende, die - wie der Titel anzeigt - den Schwerpunkt beim Landschafts- und Artenschutz setzt. Zudem wird der Frage nachgegangen, wie es sein kann, dass ein erheblicher, wahrscheinlich überwiegender Teil der sog. Umweltpolitik diese Zerstörung nicht nur tatenlos hinnimmt, sondern "fordert und fördert". Sehr lesenswert!


"Das gestohlene Paradies"

Ein Video, das der Liebe zu Landschaft und Heimat einen berückend schönen Ausdruck verleiht. Ein Video, das den Verlust ankündigt und dokumentiert. Ein Video, das - weitestgehend ohne Worte - zu rufen und inständig zu bitten scheint: "Haltet inne! Hört auf!"


Kriminelle Methoden: Erneut Vergiftung von Greifvögeln nachgewiesen!

Eine PM der "Naturschutzinitiative", die sich liest wie ein Kriminalroman! Nicht nur der Befund, der an zwei verendeten Mäusebussarden erhoben werden musste, ist niederschmetternd, sondern auch die "Scheu" diverser Behörden und Institute, die mögliche Erhebung eines solchen Befundes lieber zu vermeiden. Vorauseilender Gehorsam? Im Hinblick auf Kriminelle womöglich, die "problematische Vögel" wegen WKA-Planung mit Carbofuran zu "entsorgen" versuchen?


"Der Preis des Fortschritts"

Untertitel: "Der Mäusebussard und das überraschende Fazit einer Studie"; ein Beitrag der Zeitschrift "Nationalpark", Ausgabe 2/2017. --- Grauenhaft ist nicht nur das Geschehen als solches - der organisierte Vogelmord im Namen einer profitorientierten Ideologie - , sondern ebenso der sehenden Auges und fortlaufend begangene Rechtsbruch durch diverse Behörden. Grauenhaft!


Magazin "proWald", Ausgabe Mai 2017: "Windkraft im Wald"

Wie robbt man sich mainstream-flexibel unter dem (im doppelten Sinne) immer niedriger aufgehängten ideologischen Horizont hindurch? Indem man als "Deutscher Forstverein" für "Windkraft im Wald" wirbt. Und wie fängt man das an? Man publiziert eine Ausgabe mit "Pro & Contra", um zu demonstrieren, wie sorgsam man sich dem Thema - das international schon längst durch ist! - nähern möchte. Aber die Tarnung des Vorhabens ist schlecht gelungen. Auf der Rückseite des Magazins wirbt der zum Windkraftzwerg von Landesgnaden mutierte Energiekonzern EnBW mit den Worten: "Ihr Wald steckt voller Energie". Welcher Wald ist hier gemeint? Aha, der Wald der (großen) Waldbesitzer! Und denen wird zugerufen: "Waldflächen bieten oft beste Voraussetzungen für effektive (nicht: effiziente!) Windkraftnutzung. Profitieren Sie davon!" Wer möchte da "nein" sagen zum (ökonomisch-ökologisch ineffizienten) Profit, man gönnt sich ja sonst nichts (siehe hier).


"Stoppen Uhus das Vorhaben?"

Ein Bericht der "Rhein-Neckar-Zeitung" (RNZ) vom 22. Mai 2017. Zum Inhalt möchte man anmerken: Was dem einen sein Eisbär, das ist dem andern sein Uhu! Mit dem Unterschied allerdings, dass die Eisbären sich enorm vermehren, der Bestand der Uhus aber stetig abnimmt. In der Regel halten sich die Medien allerdings nicht mit solchen Feinheiten auf.


"Windkraft im Vogtland - Der Verlust der Heimat"

Ein Bericht des mitteldeutschen Rundfunks (mdr) vom 2. März 2017, der die Auswirkungen des Windkraftausbaus auf Menschen, Natur und Landschaft außerhalb der Metropolen beschreibt. Im Mittelpunkt steht etwas, das gerne als "weicher Wert" (dis-) qualifiziert wird und unter die Räder (der Finanzindustrie) kommt: Der Verlust der Heimat, das heißt: Der Verlust von Identität (des Menschen mit sich selbst). --- Ungern erinnert man sich bei einem solchen Anlass daran, wer - immer noch - die Deutungshoheit über dieses Zerstörungswerk innehat ("300.000-Spende an die Grünen"; "Grüne kassieren Rekordspende") und zugleich in jene finanzielle Sachzwänge tief verstrickt ist, die es geschaffen hat.


"Windkraftlobbyisten ignorieren den Artenschutz!"

Aus dem Text: "Eine 2013 im Fachblatt Journal for Nature Conservation veröffentlichte wissenschaftliche Untersuchung berechnete, dass allein im Land Brandenburg jährlich vermutlich um die 320 Rotmilane an Windkraftanlagen tödlich verunglücken. Für ganz Deutschland muss bei einem aktuellen Brutbestand von 12.000 bis 18.000 Paaren entsprechend von über 1.000 Todesfällen pro Jahr ausgegangen werden."


"Von wegen Naturschutz: Grüne Landschaftsfresser!"

Ein Beitrag von Prof. Dr. Fritz Vahrenholt und Michael Miersch, erschienen auf "Tichys Einblick" am 18. April 2017. Im Untertitel dieser umfassenden Darstellung heißt es: "Auf breiter Fläche zerstört die Energiewende Kulturlandschaften und Wälder. Im Namen des Klimas werden seltene Vögel geopfert und Idyllen in Industrieparks verwandelt. Umweltpolitiker applaudieren zusammen mit der Lobby der erneuerbaren Energien."


"Wir opfern einige der schönsten Landschaften!"

Ein Beitrag der "Basler Zeitung" vom 18. April 2017: Ein Interview mit dem ehemals obersten Umweltbeamten der Schweiz - dem früheren Direktor des "Bundesamtes für Wald, Umwelt und Landschaft" (heute: "Bundesamt für Umwelt") der Schweiz -, dem Biochemiker Philippe Roch. Bemerkenswert ist die Unterscheidung, die Herr Roch in seiner Antwort auf die letzte Interviewfrage trifft: "Umweltschutzorganisation" ist nicht gleich "Naturschutzorganisation"! Sehr lesenswert, wohl auch für Befürworter der sog. "Erneuerbaren Energien".


Nabu-Faktencheck "Rotmilan und Windenergie"

Diese 14-seitige Dokumentation stellt die Artenschutzproblematik im Zusammenhang mit der Windkraftindustrialisierung sehr treffend - objektiv, auf wissenschaftlicher Grundlage - dar. Sie ist vielfältig einsetzbar und verdient deshalb die Aufmerksamkeit all derer, die mit der Thematik befasst sind. Zugleich ist sie als Beleg dafür zu werten, dass es inzwischen - mindestens in einer Fraktion des "Nabu" - zu einer ernsthaften Auseinandersetzung mit dem zugrundeliegenden Problem gekommen ist.


"Auerwild besiedelt doch den Gütschkopf!"

Ob dieser Befund die Begehrlichkeit der "Investoren" - Verzeihung: Klimaschützer! - zu bremsen vermag? Zurückhaltung ist angebracht, heißt es doch im Text: "Dass der Bau von Windrädern gegen den Natur- und Artenschutz verstößt, bedeutet aber nicht, dass keine gebaut werden. Laut Adler überprüfe das RP nun, ob es eine Ausnahme in einer Einzelfallentscheidung erteilt." Ufff ... Das ist ja gerade nochmal gutgegangen, nicht wahr? --- Wer nicht begreifen will, worin die Konsequenz dieses konsequenten "Klimaschutzes" besteht, sollte sich hier ("Zerteilter Rotmilan unter Windkrad", Siegener Zeitung vom 15. März 2017) weiterbilden.


Zur hohen Bedeutung eines "unabhängigen (Artenschutz-) Gutachtens"!

Ein Beitrag der Rhein-Neckar-Zeitung vom 8. März 2017. Es zeigt sich immer wieder, dass ein unabhängiges Gutachten (z. B. zum Artenschutz) zu völlig anderen Ergebnissen führt, als das von einem potentiellen "Investor" in Auftrag gegebene ausweist. Das ist eigentlich nicht verwunderlich, dürfte aber in einem geordneten, rechtsstaatlich einwandfreien Verfahren trotzdem nicht sein. Wer also wirklich wissen will, "was Sache ist", wird in kritischen Fällen um die Beauftragung eines solchen Gutachtens nicht herumkommen.


Novelle des BNatSchG ist mit europäischem Recht nicht vereinbar!

Die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes stellt den bisher größten Angriff auf das individuelle Tötungsverbot der streng geschützten Arten dar; sie liegt nun dem Bundestag zur Beratung und Entschließung vor. Wir verlinken hier zum Thema zwei Pressemitteilungen der Naturschutzinitiative, die das Problem sowohl in allgemeiner Weise (im Titel) als auch am konkreten Bespiel erläutern (hier). Sollte die Novelle Gesetz werden, ist der Konflikt mit dem europäischen Recht programmiert! Schon seit längerem hantieren Genehmigungsbehörden (besonders in Baden-Württemberg!) mit unterschiedlich begründeten "Ausnahmen" vom Tötungsverbot - man denke in diesem Zusammenhang z. B. an das sog. "Dichtezentren"-Konzept. Nun soll es offenbar auf der nationalen Ebene - für alle gleich und "gerecht" - ausgehebelt werden. Allerdings stellt sich nun die Frage, ob den Initiatoren bewusst ist, dass sie sich mit ihrem Vorstoß in einer bisher ungekannten Weise angreifbar gemacht haben? Es wird spannend ...


Gesetzentwurf zur Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes!

Die hier verlinkte, detailiert ausgearbeitete Stellungnahme der Naturschutzinitiative weist auf den Knackpunkt der Novelle hin: Es besteht der begründete Verdacht, dass die Novelle nicht mit europäischem Recht vereinbar ist!


Zum Thema "Dichtezentrum": Aushöhlung des Artenschutzes durch die Hintertür!

Eine Stellungnahme der Naturschutzinitiative zum sogenannten "Dichtezentrum-Konzept", ausgearbeitet von Dr. Wolfgang Epple, Michael Hahl und Harry Neumann.


Windkraftindustrieanlagen sind (und bleiben) "Vogelschredder-Anlagen"!

Wie abgestumpft muss man sein - und wie verlogen auch! -, um beim Anblick solcher Bilder "Ausnahmen vom Tötungsverbot" zu fordern und von "Dichtezentren" zu faseln??? Zur Erinnerung: Der Rotmilan ist ein königlicher Vogel, der vom Aussterben bedroht ist. Ca. 60% seines Bestandes lebt in Deutschland.


Tagung in Esslingen: Das "Biodiversitäts-Symposium"

Eine hochkarätig besetzte Veranstaltung, die sich mit dem eminent wichtigen (und oft missverstandenen bzw. missbräuchlich zitierten) Thema "Biodiversität" auseinandersetzt. Ort: Schickhardt-Halle am Rathausplatz in Esslingen, Zeit: 11-17.30 Uhr, Teilnahmegebühr 50 EUR, Anmeldung bis zum 15. März.


"Windkraft im Wald - mehr Schaden als Nutzen!"

So lautet der Titel des hier verlinkten Beitrags von Spektrum.de, der im Hinblick auf den Nutzen der Windstromerzeugung zwar etwas blauäugig formuliert ist, mit der Benennung ihres Zerstörungswerkes "im Wald" jedoch nicht hinterm Berg hält.


7.-9. April 2017: Tagung des NABU-Bundesfachausschusses (BFA) Fledermäuse!

Eine Einladung an Fledermausforscher und -experten in die Stadthalle Wetzlar, die den "Fledermausschutz voranbringen" möchte. Wir wünschen zahlreiche Teilnahme und gutes Gelingen!


"Geopferte Landschaften - Ein Buch für alle Landräte!"

Hier verlinkt ist ein Interview mit dem Vorsitzenden des VLAB ("Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern"), Johannes Bradtka, das sich mit dem Buch "Geopferte Landschaften" auseinandersetzt. Herr Bradtka hat für das von Georg Etscheit herausgegebene Werk (hier) einen Beitrag verfasst. Vorbildlich finden wir die vom VLAB durchgeführte Verteil-Aktion: Jeder Landrat in Bayern und dazu die Fraktionsvorsitzenden der im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien soll(t)en eine Ausgabe der "Geopferten Landschaften" zum Geschenk erhalten.


Neuer Nabu-Chef will konsequenter gegen windräder vorgehen!

Ein Hoffnungszeichen? Die Zukunft wird's weisen ...


Massive Verschlechterung des Naturschutzes zu erwarten!

Zur Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes, die v. a. zum Ziel hat, die europarechtlichen Vorgaben des Vogelschutzes zu unterlaufen, ein lesenswerter, knapper Kommentar von Peter Geisinger.


"Wie viele Vögel sterben durch Kollision?"

"Tu, felix Svizzera, explora (oder: investiga)!", möchte man - sich anlehnend an das berühmte Zitat - ausrufen: Während alle anderen lieber das behaupten, was ihnen in den Kram passt, beauftragt - man höre und staune! - das Schweizer "Bundesamt für Energie" (BfE) die Vogelwarte Sempach mit einer Studie, die die Kollisionsschäden durch Windkraftindustrieanlagen an der Vogelwelt ermitteln soll. Das Ergebnis dieser Untersuchung wird in diesem Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung", die sich wieder einmal als (europäisches) Flaggschiff einer vorbildlichen und zuverlässigen Pressearbeit erweist, in diesem Satz zusammengefasst: "Der Schaden für Zug- und auch für Brutvögel lasse sich nur abwenden, wenn auf den Bau von Windanlagen in naturnahen Gebieten verzichtet werde!" Und? Hört man das in Deutschland? Hört man das in Baden-Württemberg, vielleicht sogar im dortigen "Umweltministerium"?


Hauptproduzenten für Methan im Reisfeldboden entdeckt!

Wenn zutrifft, was eine Marburger Max-Planck-Forschungsgruppe herausgefunden zu haben glaubt, muss die Schlussfolgerung aus der AGW-Theorie ("Anthropogenic Global Warming Theory") überdacht werden. Denn die vermutete "Klimawirksamkeit" des Methan ist enorm (ca. 25 mal so stark wie CO2!). Wenn nun bis zu einem Viertel der weltweiten Methan-Emissionen allein auf den Reisanbau zurückgeführt werden könnten, würde dies größenordnungsmäßig mit der Bedeutung der anthropogenen CO2-Emissionen konkurrieren. Solll man nun den Reisanbau verbieten und Asien dem Hunger preisgeben?


VLABW: Rotmilan-Forum!

Am Samstag, den 12. November (von 9.15 - 16.45), finden in Hausen (Landkreis Tuttlingen) ein "Rotmilan-Forum" statt, welches mit hochkarätigen Experten besetzt ist! Der VLABW ist der badenwürttembergische Ableger des VLAB ("Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern", Homepage siehe hier), der die bundesweite Ausdehnung anstrebt. Mitinitiator zur Gründung des VLAB ist der "Nestor" der windkraftkritischen Bewegung in Deutschland, Enoch zu Guttenberg.


"Fledermäuse nicht sicher vor Windrädern!"

Eine britische Studie (University of Exeter) zeigt, dass Schutzmaßnahmen oft wirkungslos bleiben. Ein Beitrag aus spectrum.de, der den in Deutschland erhobenen Befund untermauert.


Saarländischer Rundfunk: "Beschädigung des Aufklärungs- und Bildungsauftrages!"

Ein "Offener Brief" von LV-Beirat Dr. Wolfgang Epple sowohl an den Intendanten als auch an den Programmdirektor des Saarländischen Rundfunks, dessen Berichterstattung bzw. Kommentierung zu der kürzlich stattgehabten Veranstaltung mit Enoch zu Guttenberg und Oskar Lafontaine nach Meinung des Autors einen weiteren Beleg für die "Beschädigung des Aufklärungs- und Bildungsauftrages (...) der öffentlich-rechtlichen Medien" darstellt. Man darf sagen, dass Dr. Epple das (bekannte) Problem hier "auf den Punkt bringt"! Sehr lesenswert!


BILD am Sonntag: "Windkraft zerstört unsere schöne Heimat!"

Man sollte die BILD-Zeitung - Sie wissen schon: "BILD Dir eine Meinung!" - gewiss nicht mit einem akademischen Debattenmagazin verwechseln. Man sollte aber auch nicht übersehen, dass BILD die am meisten verbreitete (und sicher auch gelesene) Tageszeitung in Deutschland ist. Wenn hier nun (ausgerechnet am Sonntag!) ein Thema wie die Landschaftszerstörung durch die sog. Energiewende derart prominent positioniert wird, ist davon auszugehen, dass sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zum ersten Mal mit ihm beschäftigen. Die Wucht der BILDer wird ihre Wirkung tun.


Tierfilmer Andreas Kieling: "Ich bin so wütend!"

Der bekannte Tierfilmer äussert sich in diesem knapp 5-minütigen Filmbeitrag (Youtube) drastisch über Schlagopfer von Windkraftanlagen!


Was ist wichtiger: "Energiewende" ODER Artenschutz?

Noch vor kurzer Zeit wäre man bei einer solchen Zuspitzung der Streitpunkte in den Verdacht geraten, allein auf Totschlagargumente gegen "die Windkraft" erpicht zu sein. Damit ist es jetzt vorbei! Denn im Ländle sind wir jetzt offenbar schon so weit, dass ein devoter - weil von der Landesregierung abhängiger - Energieversorger eine Ausnahmegenehmigung dafür beantragen kann, den streng geschützen - weil vom Aussterben bedrohten - Rotmilan quasi "offiziell" metzeln zu dürfen (siehe hier und hier). Der Grund (oder sollte man nicht ehrlicher sagen: der Vorwand?) ist natürlich selbst ein solches Totschlagargument, nämlich "der (welcher?) Klimaschutz". --- Es ist wahrhaft "toll(dreist)", was eine unbewiesene Hypothese im Rang einer neuzeitlichen Ersatzreligion - in Verbindung mit (realen oder erhofften) Investitionschancen - anzurichten vermag! Und man darf sagen: Unser LV hat weitsichtig gehandelt, als er im Zuge der Erstellung des Artenschutzgutachtens (Kanzlei Caemmerer Lenz) darauf geachtet hat, den Windenergieerlass des Landes Ba-Wü im Hinblick auf die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofs genau zu untersuchen: So werden wir ein festes Standbein außerhalb Deutschlands haben, wenn kommt, was zu erwarten ist. Oder zweifelt jemand an dem Bescheid der badenwürttembergischen Landesregierung? --- Wir danken an dieser Stelle besonders Dr. Wolfgang Epple, der dem wissenschaftlichen Beirat unseres LV angehört und in dem hier verlinkten Beitrag der WELT namentlich mehrfach genannt wird.


Erschreckend: "Vogeltötungen in Windkraftregionen häufen sich!"

Angriffe auf streng geschützte Vögel und Horste, die ein Windpark-Vorhaben behindern könnten, sind beileibe nichts Neues. Nun aber wird die Luft merklich dünner, das Geld - so scheint es - knapper. Und die Gier kennt keine Grenzen! Am Ende steht (und fällt!) die leidende Kreatur, siehe hier.


PROGRESS-Studie: "Fortschritt sieht anders aus!"

Hier ist ein ausführlicher Kommentar (der "Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V.") zur sog. PROGRESS-Studie verlinkt, deren Aufgabe es war, belastbare Daten zu Kollisionsschäden (von Vögeln an Windkraftanlagen) zu gewinnen. Die Studie enthält nicht viel Neues: Die bekannten Konfliktpunkte (z. B. Rotmilan und Mäusebussard) erscheinen aufgrund der oftmals schwammigen Formulierungen eher in mildem Licht, während die Verbesserungsvorschläge der Autoren sich im Allgemeinen ergehen oder nicht praktikabel wirken. Zu der Studie bzw. deren Zusammenfassung geht es (hier), zu einem Kommentar der Bundesverbandes Windenergie (hier). Letzterer zeigt wieder einmal deutlich die Strategie der Windkraftprofiteure: Da, wo es brenzlig wird, ruft man gerne dazu auf, "die Diskussion zu versachlichen" - das klingt immer gut und kostet nichts. Wo hingegen "die Sache" tatsächlich einmal benannt wird - z. B. hinsichtlich des erheblichen Bestandsrisikos für den Mäusebussard, das auch durch die PROGRESS-Studie hindurchschimmert -, verzerrt oder verschweigt man die Wahrheit. So werden Begriffe (wie z. B. Sachlichkeit) ihrem Bedeutungsgehalt und Sinn entfremdet und zu Werkzeugen der Manipulation: Eine bedrückende Entwicklung, die nicht nur der Umgang mit dem Thema "Energiewende" vor Augen führt, die aber hier besonders deutlich zu erkennen ist.


Rotmilan versus Windräder: Klare Vorgaben des bayerischen Verfassungsgerichts!

Das Urteil des BayVGH vom 17.03.2016 ist richtungsweisend und gibt klare rechtliche Vorgaben für die künftige Genehmigungspraxis in Bayern. Hoffentlich nicht nur da ...


Aus der Reihe: Verbündete. Heute: Die Naturschutzinitiative!

Die bereits vor drei Jahren gegründete "Naturschutzinitiative Westerwald" mauserte sich zu Beginn des Jahres zur "Naturschutzinitiative e. V." mit überregionalem Anspruch. Seither hat der Verband tausende von Mitgliedern gewinnen und sein kämpferisches Engagement begeistern können. Der Werdegang der Naturschutzinitiative ist durch einen Abnabelungsprozeß gekennzeichnet, den die zunehmende Unterwanderung der großen Naturschutzverbände - v. a. des BUND und des Nabu - durch die Windkraftindustrie ausgelöst hat. Aber lesen Sie selbst ...


Windenergie und Mäusebussard: eine "Potenziell bestandsgefährdende Entwicklung"!

Schon vor einigen Monaten hatten wir auf diesen Bericht in DER FALKE hingewiesen, der eine äußerst bedrohliche Lage zeichnet. Aufgrund der fortdauernden Aktualität des hier erhobenen Befundes wiederholen wir unseren Hinweis. Eine graphische Darstellung der Brutbestandsentwicklung finden Sie hier.


Progress-Studie zum Vogelschutz: Hohes Bedrohungspotential durch Windkraftwerke!

Eine Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) zur Erhebung verlässlicher Daten auf dem Konfliktfeld "Vogelschutz und Windkraftwerke", die noch nicht veröffentlicht worden ist, offenbart, was Fachleute schon lange wissen: Das Bedrohungspotential für bestimmte Vogelarten - im Vordergrund stehen der Rotmilan und der Mäusebussard - ist wesentlich höher als offiziell verlautbart. Kein Wunder, dass die Apologeten der Windkraftindustrialisierung sich gezwungen sehen, die Flucht nach vorne anzutreten: "Jede sechste Spezies wird aussterben", schreibt das Magazin "Erneuerbare Energien" ... allerdings wegen der "Erderwärmung"! Opfer müssten gebracht werden, denn die "Windkraft ist die tragende Säule für den Schutz des Klimas und damit für den Artenschutz". Solches schreiben "ExpertInnen", ohne rot zu werden! Sie halten für sicher erwiesen, dass der Artenschutz (leider) nur vermittels der Abschaffung der Arten durchgesetzt werden kann (siehe hier). Und weil sie vielleicht selber merken, wie widersprüchlich und unsinnig ihre Argumentation ist - die pseudologische Verkettung von dogmatischen Behauptungen erinnert mehr an Vodoo als an wissenschaftsbasierte Journalistik! -, inszenieren sie sich als RuferInnen in der Wüste, die zur alleinseligmachenden Umarmung der Kontrahenten aufrufen: "Jetzt müssen Vogelschutz und Windbranche sich an einen Tisch setzen und gemeinsam Lösungen finden!" Wie ein solcher Kompromiss aussehen könnte, steht also schon genau so fest wie die arterhaltende Funktion der Windindustrie ... 


Windenergielobby leugnet Artenschutzproblematik!

Ist das eine Überraschung? Nein. Wohl aber überrascht, wer diese Meldung (Pressemitteilung) verbreitet hat, nämlich der NABU. Nun ist dieser "Naturschutzbund" zwar gelegentlich einen Tick kritischer gegenüber der Windkraftindustrialisierung aufgetreten als der BUND. Aber letzten Endes ziehen hier doch beide an einem Strang, wie u. a. die gemeinsame Unterstützung der Einrichtung von "Dichtezentren" z. B. für den Rotmilan zeigt. Woher also die Großmut, die Offenheit, die demonstrative Verpflichtung auf "wissenschaftliche Ergebnisse"? Wer hier nachgräbt, dem wird immerhin eine Argumentationslinie auffallen: Es geht um die Aufwertung bzw. "Sakrosanktstellung" der Hypothese vom menschengemachten und a priori naturschädlichen "Klimawandel". Also aufgepasst: Wer auf diesem Gleis daherrollt, hält sich immer eine Hintertür offen! Denn da, wo es passt, kann man den (vermeintlich nötigen und machbaren) "Klimaschutz" - ebenso unbeweisbar wie unwiderlegbar - als ultimative Keule der Durchsetzung der eigenen Interessen schwingen. Und der Respekt vor "wissenschaftlichen Ergebnissen" ist dann ganz schnell perdu.


SWR-Landesschau: Tote Fledermäuse und Greifvögel bei "Windpark" gefunden!

Angeblich ist das ja alles gar nicht wahr. Angeblich sind die gemordeten Tiere eine Erfindung von böswilligen Gegnern des "sauberen Stroms". Auf derart rückständige und egoistische Menschen darf man im Angesicht der drohenden "Selbstverbrennung" (Titel des neuesten Buches des Klimakatastrophen-Apologeten Prof. Schellnhuber) keine Rücksicht nehmen. So ist das eigentlich Überraschende an diesem Bericht des SWR - sonst stramm auf Regierungskurs - der Bericht selbst. Möchte man sich etwa nun doch der grausamen Wahrheit annähern? Wenigstens ein bißchen?


Vogelmord für "Ökostrom"?

Schon oft wurde berichtet - zugleich aber auch immer wieder vehement bestritten! -, dass Vögel und ihre Horste, die die Windkraftindustrialisierung "stören", Ziele von feindlichen Attacken waren. Dieser unhaltbare Zustand - der potentielle "Investoren" und ihre Handlanger zu Straftätern werden lässt und der letztlich auf jene "Versuchungen" zurückzuführen ist, die das EEG freigiebig spendiert - ist nun eskaliert: Ein Schwarzstorchhorst ist, wie zufällig entdeckt wurde, mit Metallpfeilen (Armbrust?) beschossen worden. Der Fall geht nun an die zuständige Staatsanwaltschaft. --- Wie kann es sein, dass "Naturfreunde", "Ökos" und "Klimaretter" so tief sinken ... und es vielleicht nicht einmal bemerken? Beachtenswert auch die Kommentare zu diesem Bericht, insbesondere derjenige von Dr. Wolfgang Eppel (hier). 


"Windräder im Milan-Zentrum?"

Den Apologeten der Windkraftisierung Baden-Württembergs ist nichts heilig - allein schon deshalb nicht, weil sie sich aus Gründen des Marketings darum bemühen (müssen), ihre Industriemonster selbst mit einem Heiligenschein aufzuhübschen. Manche behaupten ja, ihn zu erkennen ... so wie die "neuen Kleider" jenes nackten Kaisers ja auch angestaunt wurden. Damit dies Anschuldigung nicht ohne Belege bleibt, werden wir von Zeit zu Zeit prominente Beispiele der Kulturvergessenheit der Windkraft-Profitler vorstellen, heute - einem Bericht der Zeitschrift "Jäger" entnommen - den Kampf um das Landschafts- und Kultur- Juwel Schloss Lichtenstein. Unter Mitwirkung der Bürgerinitiative Gegenwind-Lichtenstein, mit einer Foto(montage) von LV-Beirat Ulrich Bielefeld.


Neue Reihe: Verbündete. Heute: Die Deutsche Wildtier Stiftung!

Wer mit dem Rücken zur Wand gegen den grassierenden Wahnsinn kämpft, benötigt nichts so dringlich wie Verbündete. Die Anforderungen an sie sind schnell aufgezählt, jedoch nicht leicht zu erfüllen: Sachkompetenz und Charakterfestigkeit - das wäre genug, und das ist sehr viel in unserer Zeit. --- In einer losen Reihe möchten wir in den kommenden Monaten Verbündete, Mitstreiter "im Geiste" demnach, vorstellen. Heute beginnen wir mit der Deutschen Wildtier Stiftung, die einiges zu bieten hat im Hinblick auf den Kampf gegen den Windwahn!


"Naturschutzarbeit in Deutschland 2015"

Dieser Link führt zur Sonderausgabe 2016 der Zeitschrift "Natur und Landschaft". Wichtig ist der Beitrag der "Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten" (LAG VSW) ab S. 32, der sich mit der rechtlichen Bedeutung des Helgoländer Papiers befasst und diesbezüglich zitierfähiges Material präsentiert.


Vergiftete Rotmilane!

Schon häufig wurde der ungeheuerliche Vorwurf erhoben, die Horste von "störenden" Rotmilanen würden zerstört, die Vögel selbst durch ausgelegte Köder vergiftet - dies deshalb, weil man von interessierter Seite das "Verhinderungsgeflügel" loswerden möchte. Die Gegenseite argumentierte stets mit Schlagworten wie "Panikmache" und "Verschwörungstheorie". Doch nun ist dieser Streit erneut ausgebrochen ...


Vogelschutz: Fachliche Stellungnahme zur Studie von Kohle & Nusbaumer!

Die Aufbereitung von Daten des Vogelschutzes durch das Autorenpaar Kohle & Nusbaumer, mit der sie v. a. das Kollisionsrisiko von Vögeln mit Windenergieanlagen interpretieren - man könnte auch sagen: kleinrechnen -, stößt auf (teils heftige) Kritik durch Fachkollegen. Hier verlinkt ist eine Stellungnahme von Autoren, die der Schweizerischen Vogelwarte, zwei Landesämtern für Umwelt (Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern) sowie dem Forum-Natur-Wende angehören bzw. zuarbeiten.


Wanderblick mit Hindernissen!

Der Geograph Michael Hahl erkundet unsere Heimat. Er stellt sich die Frage, wie Windenergieanlagen die Landschaft (insbesondere der deutschen Mittelgebirge) verändern. Was wird z. B. aus den "zertifizierten Wanderwegen" werden, die in den letzten beiden Jahrzehnten mit großem Engagement angelegt worden sind? Behalten sie ihre Anziehungskraft im Angesicht der wuchernden "Energielandschaften"? Der Autor verschweigt seine Skepsis nicht ...


Flächenpotential-Analysen für die Windkraftindustrie: Warum rein quantitative Berechnungen sytematisch zu kurz greifen!

Mit Bezug auf den voranstehenden Kommentar von LV-Beirat Dr. Epple analysiert Michael Hahl (von der Initiative Hoher Oderwald e. V.) jenen systematisch falschen Ansatz, der meint, am "grünen Tisch" bzw. am Computer ein ökologisches Gesamtverständnis modellieren - zutreffend wäre: simulieren - zu können. Wieder einmal zeigt sich, dass das "Modell Klimakatastrophe" (vor allem?) dazu geeignet ist, lästige Differenzierungen aufzugeben und der Windkraft-Industrie den Weg zu bahnen.


Der "Umbau" Deutschlands zum Windkraftland!

Wer wissen möchte, in welcher ideologischen Traumhöhe manche Behörden, Ämter und (mit staatlichen Geldern üppig genährten) Forschungsinstitute schweben, sollte sich die vom "Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung" vor kurzem publizierte Abschätzung des Flächenpotentials für die Windkraftindustrie zu Gemüte führen. Tenor dieser "Studie", die in dem hier verlinkten Kommentar von LV-Beirat Dr. Wolfgang Epple auszugsweise zitiert wird: Wenn man nicht so zimperlich mit den Belangen der Natur und des Gesundheitsschutzes des Menschen umgeht, sollten bis zu 610 Gigawatt installierte Leistung drin sein. Das wäre ca. das 15fache des gegenwärtigen Bestandes an Windkraftindustrieanlagen - einem denkenden Menschen genügt diese Überschlagsrechnung, um die Verdachtsdiagnose "galoppierende geistige Schwindsucht" zu stellen. Vielleicht fehlt den Damen und Herren "Forschern" ja die nötige Phantasie, um sich den von ihnen inszenierten fiktionalen Terror vorstellen zu können. Dass sie die technisch-wirtschaftlichen Komplikationen, die eine derartige "Windkraftisierung" Deutschlands zwingend zur Folge hätte, rein gar nicht zur Kenntnis nehmen wollen, versteht sich dabei von selbst.


"Windkraft könnte Mäusebussard in Bedrängnis bringen!"

Diese Meldung bringt der "Dachverband Deutscher Avifaunisten e. V." auf seiner Homepage und verweist auf einen Beitrag in DER FALKE (63,3/2016), der unter der Überschrift "Windenergie und Mäusebussard: Wir haben eine potenziell bestandsgefährdende Entwicklung" aufmacht (hier). Für das Verständnis und bei eigenen Rercherchen hilfreich ist die ebenfalls (hier) verlinkte Informationsschrift der staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg ("Informationen über Einflüsse der Windenergienutzung auf Vögel"), Stand Dez. 2015. Diese Zusammenstellung wird durch einen Beitrag der "Deutschen Wildtier Stiftung" abgerundet (hier), die von unter dem Titel "Mit der Kettensäge gegen den Vogelschutz" von einer Zunahme von kriminellen Machenschaften beim Bau von WKA berichtet.


Neu "an der Front": die Naturschutzinitiative e. v.

Mit Grußworten und Glückwünschen befreundeter Verbände und Personen startete zum Jahresbeginn unerwartet ein neuer Naturschutzverband: die Naturschutzinitiative e. V. (hier). Sie wird das Spektrum derer, die sich auf der Basis unabhängiger Expertise um bedrohte Landschaften und von allerlei Profiteuren - nicht zuletzt derjenigen der Windkraftindustrie! - bedrängte Naturräume kümmern, bereichern. Wir wünschen diesem Neuling in der Szene von ganzem Herzen viel Erfolg und gutes Gelingen!


Windkraft im Wald: Mehr Schaden als Nutzen!

Dieser Bericht auf Spektrum.de ("Spektrum der Wissenschaft") zeigt glasklar jene Grenzen auf, die auch der größte Fan der "Energiewende" zu beachten hat. Genauer: zu beachten hätte, denn diese Grenzen werden jeden Tag und immerzu noch schamloser überschritten. "Der Wald wird zum Industriestandort", heißt es in dem Bericht. Und er folgert daraus: "Die Energiewende darf nicht auf Kosten unserer Artenvielfalt und des Naturschutzes gehen." 


Gewässerqualität: Was darf als "gut" gelten? Und was hat die "Energiewende" damit zu tun?

Wenn die Bewertung der Qualität eines fundamentalen Bestandteils unserer Lebenswelt - hier: der Gewässer - sich urplötzlich stark wandelt, dann begründet dies den Verdacht, dass nicht die Qualität, sondern das Bewertungsschema sich geändert hat. So scheint es auch hier zu sein: So wurde zum Beispiel der Grenzwert für die Kategorie "unbelastet" von 50 mg Nitrat pro Liter auf 11,1 mg herabgesetzt - das sind kaum mehr als 20% des bisherigen Grenzwerts! Auf der anderen Seite wird verschwiegen, wer für einen erheblichen (und wachsenden) Teil der Nitratbelastung verantwortlich ist: die Biogas-Produktion - also ein Teil der "Energiewende", und zwar die Produktion des einzigen nicht-volatilen Energieträgers! Der Grund: Die Kosten sind hier an sich schon so hoch, dass man an einer bestimmten Stelle sparen will: zu Lasten des Nitrat-Eintrages in den Boden. Ein Lehrstunde dafür, wie behördliche Willkürmaßnahmen, die der Zahlenkosmetik dienen, dem Büger schmackhaft gemacht werden sollen.


Skandal: Renommierter Naturschützer muss seinen Stuhl räumen! 

„Von der Energiewende zum Biodiversitätsdesaster – zur Lage des Vogelschutzes in Deutschland“ lautete der hier verlinkte Artikel von Dr. Martin Flade. Jetzt schlug diese Nachricht in Naturschutzkreisen ein wie ein Bombe: Der Leiter des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin, Dr. Martin Flade, muss zum 01. Januar 2016 seinen Stuhl räumen. Der national und international renommierte Ornithologe wurde einer breiteren Öffentlichkeit durch den oben verlinkten Artikel bekannt. In ihm prangerte er, wissenschaftlich belegt, die katastrophalen Folgen von Windkraftindustrieanlagen für Großvögel, insbesondere für den Rotmilan, an. Für seine Studie wurde ihm der Löhrl-Preis der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft verliehen. Martin Flade stand bereits seit längerer Zeit auf der „Abschussliste“ der rot-roten Landesregierung in Brandenburg. Er klagte gegen die Fällung von 572 alten Eichen in einem geplanten Totalreservat, das bereits mit einer Veränderungssperre gesichert war. Auch der Lobbyverband der Landnutzer und Grundbesitzer, das „FORUM NATUR Brandenburg“, verlangte seinen Rauswurf bei der Landesregierung in Potsdam. Er würde sich zu einseitig für den Naturschutz und zu wenig für ihre Interessen einsetzen, so die absurde Begründung. Es ist skandalös, dass der vorbildliche Einsatz von Dr. Martin Flade für den Umwelt- und Naturschutz in Brandenburg mit einer derartigen Zwangsmaßnahme abgestraft wird.


Artenschutz und Windenergie: Grenzen der Ausnahmeregelung!

Dieser wichtige und höchst lesenswerte Aufsatz mit dem Untertitel "Beurteilung von kompensatorischen Maßnahmen für Arten des Anhangs I der Vogelschutzrichtlinie - aufgezeigt an einem Fallbeispiel im Odenwald" wurde in der Fachzeitschrift für "Naturschutz und Landschaftsplanung", 47 (11), 2015, 353-360 veröffentlicht. Der Autor Michael Hahl ist in der BI "Initiative Hoher Odenwald" engagiert.


"Der Falke" 62 - 12/2015: Über das Rotmilanprojekt!

Ein ausführliche Darstellung zum Stand der Dinge beim Rotmilan-Projekt findet sich in der Dezemberausgabe von "Der Falke", hier einzusehen ab Seite 25.


Der Ausbau der Windenergie gefährdet den Schreiadler!

Die Brutgebiete der letzten Schreiadler sind gefährdet. Ein Beitrag von Eva Goris von der Deutschen Wildtier Stiftung.


Lebensretter Rotmilan!

Eine gelungene Zusammenstellung jener Argumente, die das unselige Pro & Contra rund um die sog. Energiewende an einem sensiblen Punkt - WKA/"Klimaschutz" versus Rotmilan - entscheiden.


Schwarzstorch und Windkraft: Eine gemeinsame Pressemitteilung mehrerer Naturschutzverbände

Die dreiste Verharmlosung und der oftmals ungenierte "Lobbyismus" mancher Behörden und Verwaltungstellen zu Gunsten der Windkraftindustrie ruft in wachsendem Maße den Widerstand engagierter Naturschützer hervor. Auch solche Verbände, die sonst überwiegend bis ausschließlich mit dem eigenen "Revier" beschäftigt sind, finden sich immer öfter in diesem dringend nötigen Widerstand zusammen.


Warum sind Windkraftwerke auf topografisch erhöhten Standtorten besonders gefährlich für Großvögel?

Ein (exzellenter!!) Fachvortrag zum 8. Internationalen Symposion (10.10.-12.10.15) in Halberstadt zur "Populationsökologie von Greifvogel- und Eulenarten", von Reimut Kayser (Links zu den Teilen 2 hier und 3 hier). Wir danken dem Autor für die Erlaubnis zur Veröffentlichung seines Vortrags auf dieser Homepage!


Zur Illusion eines "naturverträglichen Ausbaus der Windkraft"

Ideologie ist prinzipiell unfähig zur Selbsterkenntnis. Ideologie blickt stets durch ihr Objekt hindurch auf das ersehnte Utopia. Deshalb ist auch die Ideologie einer "sauberen" und "klimaschützenden" Stromerzeugung - das und nichts anderes ist der Kern der Energiewende, wie sie heute betrieben wird - notwendigerweise blind für die Realität, in der sie steht und die sie selbst massiv verändert. Die Illusion eines "naturverträglichen Ausbaus der Windkraft" (siehe den vorherigen Beitrag) soll nun die Wunden, welche die (Windkraft-) Ideologie schlägt, verdecken, indem sie die Fähigkeit zur Wahrnehmung dieser Realität schwächt. Aber der Kahlschlag - ganz gleich, in welchem Namen vollzogen - ist ein Kahlschlag. Zur weltweiten Dimension der Waldvernichtung siehe auch hier.


"Naturverträglicher Ausbau der Windkraft": Das ist eine "contradictio in adjecto"!

In Pressemitteilungen rühmt sich der BUND seiner Mitwirkung am "naturverträglichen Ausbau der Windkraft", so zuletzt auch in Baden-Württemberg. LV-Beirat Dr. Wolfgang Epple nimmt in einem bereits bei VERNUNFTKRAFT veröffentlichten Brief dazu umfassend Stellung - und zwar in einer Weise, die die sachlichen Aspekte nahtlos mit dem "Prinzip Verantwortung" verbindet, das dem altgedienten Naturschützer ein Herzensanliegen ist.


"Deutsche Wildtier Stiftung bittet um Mithilfe bei der Meldung von windkraftbedingten Eingriffen in den Artenschutz"

Die Deutsche Widltier Stiftung ruft dazu auf, Beobachtungen zu melden, die sich auf Tötungen oder Horst-Zerstörungen schützenswerter Arten (z. B. Rotmilan, Schwarzstorch, Wespenbussard, Fledermaus-Populationen etc.) beziehen. Es wird vielerorts mit gesetzeswidrigen Mitteln versucht, für den Bau von Windparks bestehende Genehmigungs-Hindernisse aus dem Weg zu räumen! Solche Fälle sind in den letzten Monaten verstärkt an Windkraft-Brennpunkten festgestellt worden (z. B. in Crailsheim/Frankenhardt etc.), weil diese seltenen Arten  -  auch nach Dehnung der Erlasse/Richtlinien und damit dem Herabsetzen der Hinderungsgründe durch die Landesregierung(en) - absolute, im BImSchG-Verfahren bzw. spätestens im Rechtsweg vor unabhängigen Verwaltungsgerichten so gut wie unüberwindbare Hindernisse für den Bau von Windparks darstellen.


Zerschmetterte Störche: DAS ist die Realität der "naturfreundlichen Windstromerzeugung"!

Ein Beitrag von Michael Hahl, der keines einleitenden Kommentars bedarf ...


"Wälder im Wandel - Was die Artenvielfalt beeinflusst"

Und wieder weist eine große, international angelegte Studie - diesmal von der Universität Jena durchgeführt und ausgewertet - nach, dass "der" Klimawandel kaum einen oder gar keinen Einfluss auf die Biodiversität hat. Eine Biodiversitätsanalyse des Senckenberg-Forschungszentrums erbrachte ein ähnliches Ergebnis (siehe hier).


"Rebhuhn-Schwarm fliegt in Windrad"

Es passiert wohl alle Tage irgendwo im deutschen (Spargel-) Wald, wird aber nur selten dokumentiert: Zu schnell werden die Tierkadaver von Beutejägern "abgeräumt". In diesem Fall war es anders: Ein aufmerksamer Mitstreiter wurde Zeuge einer Massenhinrichtung von Rebhühnern ... in einem Vogelschutzgebiet!


"Zeugen gesucht: Wo wird Windpark-Planung zum Kriminalfall?"

Die Deutsche Wildtierstiftung ruft zur systematischen, meldebogengestützten Dokumentation von Zerstörungen von Vogelhorsten und Fledermausquartieren auf, die zugunsten angestrebter Windpark-Projekte begangen werden.


"Der Verein für Landschaftspflege & Artenschutz in Bayern e. V."

Wir möchten auf diese alte Seite in neuem Gewand hinweisen, von der in Zukunft einiges zu erwarten ist!


"Die (Vogelschutz-) Helden in der Wirklichkeit ...

... sind jene, die sich nicht "kirre" machen lassen von klimaalarmistischen Aufregermeldungen, sondern das Kerngeschäft des Vogelschutzes weiterhin ernst nehmen und in den Mittelpunkt der (unzerstreuten) Aufmerksamkeit stellen (siehe auch hier). Der Link führt zur Homepage des "Arbeitskreises Göttinger Ornithologen", dessen Streben uns als Beispiel gelten soll und zur Nachahmung empfohlen wird. Denn die Gefahr droht nicht von der "Klimakatastrophe", sondern von den Maßnahmen, die - ohne Sinn und Verstand! - "gegen" sie ergriffen werden (sollen).


"Der Falke - Journal für Vogelbeobachter", Ausgabe Juli 2015

In bislang nicht dagewesener Deutlichkeit und Klarheit berichten die Autoren Thomas Krumenacker und Klaus Richarz (ehemaliger Leiter der Vogelschutzwarte für Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland) in der Juliausgabe der ornithologischen Fachzeitschrift "Der Falke" über die katastrophalen Auswirkungen der Windkrafttechnologie auf unsere Greifvogelarten und andere in Deutschland beheimatete Großvögel: Eindrücklich schildern sie die Ignoranz im Umgang mit den vorgegebenen Abstandsregelungen. Die zwei Artikel beschreiben die aktuelle Situation in guter fachlicher Manier. Mit dieser überzeugenden Darstellung, die jedem Menschen, der sich mit der Windkraft kritisch auseinandersetzt, wärmstens empfohlen werden kann, verabschiedet sich Deutschland eindeutig aus dem Kreis jener Staaten, für die der Artenschutz noch eine Bedeutung hatte oder (noch) hat.


"Baden-Württemberg schießt den Vogel ab"

Eine Presseinformation von VERNUNFTKRAFT zur mangelhaften Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie in Deutschland, insbesondere in Baden-Württemberg, die einen Brief an die Europäische Kommission (Kommissar für Umwelt, Hr. Vella, siehe hier) zu diesem Übelstand zusammenfasst. 


"Hinweise zur Bewertung und Vermeidung von Beeinträchtigungen von Vogelarten bei Bauleitplanung und Genehmigung für Windenergieanlagen"

Es wird immer neu und immer energischer versucht, auf einer Ebene, die sachkundlich erscheint und eine Art "Gutachterstatus" für sich reklamiert, vermittels der Behördenautorität - auf dem Titelblatt steht zu lesen: "40 Jahr aktiv für Natur und Umwelt" - den Artenschutz zu unterminieren. Es soll der Eindruck erweckt werden, dass Windenergieanlagen sorgsam in ein wohlbestelltes und gut behütetes Terrain implantiert werden. Wer sich der Mühe unterzieht, dieses Machwerk der Täuschung zu studieren, sollte es auch mit den Hauptergebnissen des Artenschutz-Gutachtens des LV (hier) vergleichen: Dort steht, dass der "individuenbezogene Ansatz" (Tötungsverbot) nach EU-Recht nicht aufgeweicht werden darf!


"Verhinderungsnaturschutz"

Der Autor dieses Grundlagenbeitrags (und zahlreicher Bücher zum Thema), Josef H. Reichholf, ist ein "Nestor" des deutschen Naturschutzes. Der Ökologe und Evolutionsbiologe lehrte über dreißig Jahre lang Naturschutz an der Technischen Universität München, war u. a. in hoher Position für den WWF Deutschland tätig und wirbt als "Botschafter" für die Ziele der Deutschen-Wildtier-Stiftung. In seinem überaus lesenswerten Beitrag blickt er hinter die Kulissen der Vernutzung, die bei uns als Naturschutz missvertanden und ausgegeben wird und die, wie er schreibt, "mit der Energiewende eine neue Größenordnung" erreicht hat. Sein Credo: "Der Naturschutz muss wieder zurück zur Natur!" Zum Thema vgl. auch (hier) und (hier).


Kommentar zur Broschüre "Windenergie & Artenschutz"

BUND und NABU-BW haben im Mai 2015 eine Broschüre mit dem Titel "Praxisbeispiele Windenergie & Artenschutz" veröffentlicht (hier). Dr. Wolfgang Epple, langjähriger Geschäftsführer des NABU-BW und wissenschaftlicher Beirat des LV, geht in seinem Kommentar mit diesem freiwilligen Offenbarungseid hart ins Gericht. Zitat: "So ist die Broschüre geradezu ein Musterbeispiel für die interessegeleitete Umdeutung der Gesamtproblematik, für die Verharmlosung der Gesamtwirkung der Windkraft-Eingriffe". Dr. Epple bezeichnet dies als "Mißbrauch oder Fehlgebrauch der Vertrauensstellung des Anwalts für die Natur!" Freilich: Wer sich den (Zitat aus der Einleitung der Broschüre) "naturverträglichen Windenergieausbau" zum Ziel setzt, der wird wohl auch gesunden Raubbau nicht für einen Widerspruch halten.


Näheres zum "neuen Helgoländer Papier"

Welche Abstände zu brütenden, rastenden und ziehenden Vögeln bei der Errichtung von Windkraftanlagen beachtet werden müssen, hat die Länderarbeitsgemeinschaft der Vogelschutzwarten (LAG VSW) im sogenannten “neuen Helgoländer Papier” zusammengetragen und nach langem Hickhack schließlich veröffentlicht. Zur abenteuerlichen Vorgeschichte siehe (hier).


"Verlust der Artenvielfalt durch Landnutzung / Klimawandel zweitrangig"

Eine Pressemitteilung des "Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums" und des "Forschungsinstituts Senckenberg" in Gelnhausen haben erstmals die Auswirkungen das Landnutzungswandels auf die Artenvielfalt in Fließgewässern modelliert. Das Ergebnis der Studie: Der Verlust der Biodiversität wird "deutlich stärker durch den Wandel der Landnutzung verursacht als durch den globalen Klimawandel". Das ist, höflich ausgedrückt, kein gutes Argument dafür, im Namen des Klimaschutzes die Natur- und Kulturlandschaften in sog. Energielandschaften umzuformen: Hier wird offenkundig das Kind mit dem Bade ausgeschüttet!


Pressemitteilung des Bundesamts für Naturschutz (BfN) zum Konflikt zwischen Artenschutz und WKA

Das Problem kann nicht länger kleingeredet werden: Der Ausbau der Windstromerzeugung - vor allem auch in den Wäldern! - stellt eine erhebliche Gefahr z. B. für die Fledermauspopulationen dar, die in Deutschland alle "besonders streng geschützt" sind. Zwar betont auch diese Pressemitteilung des BfN pflichtschuldig die "Bedeutung des Klimaschutzes für den Artenschutz", lässt aber durchblicken, dass hier der sichere Tod gegen eine hypothetische Gefährdung abgewogen werden soll - nicht nur im Hinblick auf die Fledermäuse. Man sollte zudem bedenken, dass der Beitrag der sog. Erneuerbaren Energien zum Klimaschutz zur Zeit durch die Erhöhung der CO2-Emissionen konterkariert wird! Vgl. auch (hier)!


"Rechtswidrige Kumpanei" staatlicher Stellen mit Windkraftinvestoren?

Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e. V. (HGON) beklagt in dieser Presseerklärung "offensichtliche Anzeichen" für ein solches Gemauschel und gibt ihrer Überzeugung Ausdruck, dass eine entsprechende Klage vor Gericht Erfolg haben würde/werde.


Windräder schreddern 250.000 Fledermäuse im Jahr

Jetzt ist es sozusagen amtlich: Die WELT berichtet in einem Beitrag vom 11. Februar 14 über eine wissenschaftliche Metastudie, die erschütternde Zahlen über den - energiepolitisch völlig nutzlosen! - Massenmord an z. T. bedrohten Tierarten offenlegt. Für die Metastudie, die in der Fachzeitschrift "European Journal of Wildlife Research" (hier) veröffentlich worden ist, wurde eine große Zahl von Einzelstudien zum Thema ausgewertet.


Die Tücken der Rotmilan-Kartierung

Bei der Rotmilan-Kartierung kommt es darauf an, ob man die Erhebung auf der Grundlage der angewandten Verhaltensbiologie vornimmt oder ob man die größtmögliche Flächennutzung für Windkraftindustrieanlagen dabei im Auge hat. Ein ausführlicher Beitrag des Geographen Michael Hahl. --- Eine allgemeinverständliche Darstellung des Problems und der aus ihm erwachsenden Konsequenzen bietet auch dieser Beitrag von Dr. Torsten Langgemach, Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte Brandenburg (hier).


BUND vor einer Zerreißprobe

Der Landesvorsitzende des BUND Rheinland-Pfalz, Harry Neumann, ist am 11. Dezember 14 von seinem Amt zurückgetreten! Für seine Entscheidung, die weitreichende Folgen nach sich ziehen dürfte, führt Herr Neumann den ebenso konzeptlosen wie rücksichtslos vorangepeitschten Ausbau der Windkraft im Lande als Begründung an. Der Natur-, Landschafts- und Artenschutz komme unter die Räder; die "vielverprochene Wertschöpfung" hinterlasse "eine Schöpfung ohne Wert". Lesen Sie seine persönliche Erklärung, in welcher das Fiasko des Umweltschutzes im Namen der Umwelt in aller Klarheit und Schärfe analysiert wird.


"Aktualisierte Informationen über Einflüsse der Windenergie-nutzung auf Vögel"

Ein wichtiger Hinweis vom "Dachverband Deutscher Avifaunisten": Eine im Aufbau begriffene Datenbank soll, wie es heißt, "die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste (!) an WKA zusammentragen". Zu dem hierfür vorbereiteten Meldebogen finden sie HIER.


"Artenschutz und Windenergieanlagen"

Anmerkungen zur aktuellen Fachkonvention der Vogelschutzwarten (von Matthias Schreiber). In diesem Beitrag wird die "fast immer unzureichende Sachverhaltsermittlung (und) fehlende Sorgfalt in der Planung" von WKA kritisiert und daran erinnert, daß "Ökologie nie als einfache Ursache-Wirkungs-Beziehung zu handhaben ist". --- Diese Darstellung kann als Ergänzung zum 1. juristischen Gutachten des LV zum Artenschutz gelesen werden.



Anlegen einer Artenschutz-Fotodokumentation

Zur Dokumentation des Vorkommens geschützter Tierarten ist eine aussagekräftige Fotodokumention von großem Nutzen, da sie als Sekundärquelle genutzt werden kann. Systematisches Vorgehen ist unabdingbar. Das Buch "Methodenstandards zur Erfassung der Brutvögel" kann über folgenden Link beschafft werden: www.dda-web.de/index.php?cat=pub&subcat=order


Studie der Wildtier-Stiftung "Windenergie im Lebensraum Wald" belegt: WKA schaden der Waldökologie

Entgegen der politisch motivierten Behauptung, dass WKA im Wald keine nennenswerten Schäden verursachten und sogar in Landschafts- bzw. Naturschutzgebiete Einzug halten sollten, weist diese Studie des renommierten Biologen Dr. Richarz auf massive Gefährdungen hin. Die Deutsche Wildtier Stiftung, die die Studie am 11.11.2014 in Berlin vorgestellt hat, kann Hier (www.naturwende.de) aufgerufen werden. Eine Kurzbeschreibung ist Hier erhältlich.


"Windkraft über Wald - kritisch für die Waldschnepfenbalz"

In der Fachzeitschrift "Vogelwarte" (Band 52, Heft 2, Seite 137, erschienen im Mai 2014) findet sich ein Hinweis auf die katastophalen Auswirkungen von WKA, die in Waldgebieten errichtet werden, auf das Balzverhalten der Waldschnepfe. Im Untersuchungsgebiet (Nordschwarzwald) nahm die Häufigkeit balzender Waldschnepfen um ca. 90% ab! Hochrechnungen zeigen, dass dies einen Rückgang im Prozentbereich für ganz Baden-Württemberg zur Folge haben wird.


Guttenberg-Brief an Gabriel

Im Vorfeld der Gesetzesnovelle des EEG schrieben fünf Unterzeicher - unter ihnen auch Freiherr Enoch zu Guttenberg - am 21. Januar 2014 einen Offenen Brief an den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Herrn Sigmar Gabriel. Sie mahnten den Bundesminister, bei der Neugestaltung des EEG nicht die "Profitinteressen der Windkraftindustrie", sondern Mensch und Natur zu schützen.


Fledermäuse und Windräder

Nach Ansicht des Leipniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung kommen an Windrädern Fledermäuse in großer Zahl ums Leben. Deutschland trägt nicht nur Verantwortung für den heimischen Artenschutz, sondern auch für die Fledermauspopulationen anderer Länder.


"Zeitenwende im Umweltschutz?"

Es droht ein Zerfall des Schutzgutdenkens und eine Umwertung von Umweltidealen und Nachhaltigkeitskonzepten im Spiegel eindimensionaler Interessen der alternativen Energie-produktion. Ein Beitrag von Ingeborg Vonderstrass und Prof. Dr. Christian Leibundgut, veröffentlicht in "Aqua Viva" 1/201.


"Verantwortung übernehmen und Schöpfung bewahren"

Ein Beitrag von Dr. Wolfgang Epple, Beirat des LV, zuerst veröffentlicht in der Zeitschrift "Nationalpark", Nr. 131, 1/2006, S:12-16.


Diverse Links zum Thema "Landschaft"

Unterschiedliche Links zum Thema Landschaft(sschutz), nach Oberbegriffen geordnet. Von Ulrich Bielefeld, Landschaftsarchitekt und Beirat des LV.


"Windräder: Warum sie Vögel und Fledermäuse töten ..."

Es wird verharmlost, abgewiegelt und totgeschwiegen: Die Vogelwelt gehört zu den Hauptleidtragenden des Windkraft-Business. Ein Beitrag von Dr. Friedrich Buer, Biologe und Beirat des LV.


Platzbedarf beim Bau eines Windrades E 101

Was heißt es, mitten im Wald ein Windrad zu planen und zu bauen?