Beirat


Über die Energiewende wird viel geredet und geschrieben, jedoch ist den wenigsten Mitbürgerinnen und Mitbürgern das für eine sachgerechte Beurteilung nötige Fachwissen bekannt. Die Medien greifen einmal diesen, einmal jenen Einzelaspekt heraus und verknüpfen ihn auf eine Weise mit den Wünschen und Ängsten der Menschen, die für den Einzelnen meist undurchschaubar ist. Sich auf solche politisch und lobbyistisch indoktrinierte „Expertisen“ zu verlassen, ist trügerisch: Am langen Bändel einer kaum durchschaubaren Interessenpolitik geführt, verlieren die Bürgerinnen und Bürger aber nicht nur schnell das Interesse, sondern werden manipuliert und letztlich ausgebeutet.

Aus diesem Grund – und um der Herausforderung gerecht zu werden, daß die Energiewende eine hochkomplexe Materie darstellt – haben wir einen wissenschaftlichen Beirat ins Leben gerufen. Dieses Gremium repräsentiert in seiner Gesamtheit alle Facetten jenes Sachverstandes, ohne den der Ausweg aus dem Labyrinth miteinander verknäulter Fragen und Probleme nicht gelingen kann. Sowohl die naturwissenschaftliche-technischen als auch die politischen und sozialen Fragen, vor die uns das Mamutvorhaben Energiewende stellt, werden hier einer kompetenten und unabhängigen Betrachtung unterzogen und „weiter gedacht“.

Die vom Vorstand des Landesverbandes berufenen Fachleute, Männer und Frauen, zeichnen sich durch eine hohe, in lebenslanger Berufsarbeit erworbene Kompetenz im Rahmen ihres Fachgebietes aus. Ein weiteres Kriterium der Berufung ist die erwiesene Unabhängigkeit des Urteils: Die politische Heimat unserer Beiräte lässt sich nicht einer bestimmten politischen Partei oder Richtung zuordnen; ebensowenig besteht ein wirtschaftliches Interesse, welches das sachliche Urteil beeinflussen und trüben könnte.

Die Vielfalt der von uns aufgerufenen Kompetenzen spiegelt sich wider in der Gliederung, die wir unter „Was wissen wir?“ eingestellt haben.